IJFD: Einsetzen für andere Menschen

Mit dem IJFD Erfahrungen in anderen Kulturen sammeln

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) ist ein staatlich geförderter Lern- und Bildungsdienst. Er zeichnet sich durch Vielschichtigkeit aus und beschränkt sich im Gegensatz zu anderen Freiwilligenformaten auf keinen bestimmten Bereich. Der IJFD steht somit fast allen Bewerbern und Projekten offen. 
 
Der IJFD soll junge Menschen in die Lage versetzen, einen freiwilligen Dienst im Ausland zu leisten. Sie erhalten die Chance, Erfahrungen  in einer anderen Kultur und Gesellschaft zu sammeln und ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Gleichzeitig sollen sie sich für andere Menschen und das Gemeinwohl einsetzen. Der IJFD möchte das Verständnis für andere Kulturen und den interkulturellen Dialog in Europa und der Welt fördern.
 

Geregelt wird dieser Freiwilligendienst in der Richtlinie „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ des Bundesministeriums  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Während des Dienstes erhalten die Eltern der Teilnehmer weiterhin Kindergeld. Die Zeit im Ausland wird anerkannt als Wartezeit auf einen Studienplatz.

Im Hinblick auf Inhalte und Aufgaben ähnelt der IJFD dem früheren FSJ - allerdings wird hier kein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis eingegangen.

 

Teilnehmer und Teilnahmevoraussetzungen


  • junge Menschen, die zum Zeitpunkt des Dienstantrittes im Ausland die Vollzeitschulpflicht erfüllt und bis zum Dienstabschluss das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Grundkenntnisse der im Gastland gesprochenen Sprache erwünscht
  • Interesse an einer Mitarbeit in einem der Sozialprojekte
  • Bereitschaft, sich auf eine andere Kultur einzulassen

 

 

Länder


Australien, Bolivien mit der Partnerstiftung Hostelling International Bolivia, Peru, Nicaragua, Südafrika, Botswana und Rumänien

 

 

Dauer


12 Monate im Ausland plus Seminararbeit in Deutschland, Anmeldeschluss 31. Januar 2012  für eine Ausreise  im August / September 2012

 

 

Leistungen


  • Unterkunft und Verpflegung
  • Taschengeld
  • Sprachkurs
  • Umfassender Auslandsversicherungsschutz
  • Urlaubsanspruch
  • Pädagogisches Begleitprogramm
  • Persönliche Ansprechpartner vor Ort

 

 

Kosten


  • Eigenbeitrag als Spende
  • Reisekosten (Flug)
  • Impfschutz
  • Visagebühren
  • private Ausgaben

 

Begleitung und Unterstützung


  • Pädagogisches Begleitprogramm mit 25 Seminartagen: 10 Tage Vorbereitung und 5 Tage Nachbereitung in Deutschland sowie insgesamt 10 Tage im Aufnahmeland als Zwischenseminar
  • Begleitung durch die Partnerorganisation
  • Persönliche Ansprechpartner im Projekt - Mentor vor Ort

 

 

Kontakt


Volunta gGmbH
 
Tel.: 0611 4504166-51
Fax: 0611 4504166-99
Internet: www.volunta.de